Die Bremer Stadtmusikanten

Die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm. Es wurde bereits 1819 zum ersten Mal gedruckt und ist bis heute in immer neuen Formen aufgelegt worden. Die Geschichte erzählt von einem Esel, einem Hund, einer Katze und einem Hahn, die alle alt und für ihre Herren zur Last geworden sind. Sie sollten geschlachtet werden, nachdem Sie ihren Dienst geleistet haben.
Gemeinsam aber finden die Tiere einen anderen Weg um ihren Lebensabend zu verbringen. Das Märchen ist populär und ist in vielen (Bilder-)buchvarianten erschienen und in unterschiedlichen Versionen für die Bühne und das Radio bearbeitet worden. Es auch als Manga und in einfachen (entlasteten) Versionen vor.

Der Text enthält aber schon seit dem Erstdruck viele sprichwörtliche Redensarten und deshalb hat es der Schauspieler Roland Koch für uns in einer urspünglichen Fassung vorgelesen. [Dauer 8:22]

Etwas Besseres als den Tod findest du überall … dieser Satz und viele weiteren Sätzen haben Eingang in den deutschen Sprachschatz gefunden und sind zu sprichwörtlichen Redensarten geworden: merkte, daß kein guter Wind wehte; wenn’s einem an den Kragen geht; nun ist guter Rat teuer; durch Mark und Bein; aßen, als wenn sie vier Wochen hungern sollten; ins Bockshorn jagen lassen; Und der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm. Ab der kleinen Ausgabe von 1825 macht die Katze ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter, ab 1840 ist der Hund Packan, die Katze Bartputzer benannt. Die Alliteration aus Wind und wehen ist vielfältig belegt, der Hundname Packan auch bei Grimm.

Quellen: Wikipedia; Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen, Artemis& Winkler; Hans-Jörg Uther, Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, de Gruyter

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